Der Mittelstand macht den Mittelstand stark
Was die BITMi-Studie über den deutschen ERP-Markt zeigt – und was das für PRODVIS bedeutet.
Eine Zahl aus der neuen BITMi-Studie bleibt hängen: 44,3 Prozent der mittelständischen Unternehmen in Deutschland setzen bei ihrer Unternehmenssoftware auf Anbieter aus dem IT-Mittelstand. Nicht auf Konzerne. Auf ihresgleichen.
Das räumt mit einem Bild auf. Wer über Mittelstand und Software spricht, denkt schnell an die großen Namen. Die Studie des Bundesverbands IT-Mittelstand und der Universität Potsdam zeigt etwas anderes. Der Mittelstand kauft beim Mittelstand.
Warum das PRODVIS betrifft
PRODVIS ist kein ERP-Hersteller aus der Studie. Aber PRODVIS arbeitet genau in der Größenklasse, um die es geht. Dort, wo eine ERP-Einführung nicht an der Lizenz scheitert, sondern an der Übersetzung.
Große Software kann viel. Die Frage ist, ob sie zum Betrieb passt. Artikelstruktur, Lagerlogik, Fertigungstiefe, Schnittstellen – hier entscheidet sich, ob ein System hilft oder stört. Genau diese Übersetzung ist die Arbeit. Und sie braucht Nähe zum Mittelstand, nicht Distanz.
Digitale Souveränität ist ein Ökosystem
Regulierung und Bürokratie treffen kleine Beratungshäuser direkt. Sie haben keine eigene Rechtsabteilung für jede neue Meldepflicht. Trotzdem tragen sie einen großen Teil der Digitalisierung im Land.
Digitale Souveränität entsteht nicht durch einen großen Anbieter. Sie entsteht durch ein Ökosystem aus kleinen Anbietern und Beratern, die den Mittelstand verstehen, weil sie selbst Mittelstand sind. Die BITMi-Studie liefert dafür die Zahlen. Der Alltag liefert die Bestätigung.
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Wolf Schumacher ordnet die BITMi-Studie ein: Zahlen, Einschätzung und was sie für ERP-Einführung im Mittelstand bedeutet.